Beten angesichts der Flutkatastrophe

Unsere Landeskirche ruft dazu auf, am Freitag, den 23. Juli 2021, um 18:00 Uhr die Glocken zu läuten und eine Andacht zu feiern, um der Menschen zu gedenken, die die verheerende Flutkatastrophe getroffen hat. In Zeiten großer Not, wenn unsere menschlichen Möglichkeiten an ihre Grenzen kommen, ist dies das, was wir als Kirche tun können. Unten findet sich dazu ein Andachtsentwurf und weitere Materialien, die für das gemeinsame wie private Gebet (weiter-)verwendet werden können.

Am Freitag um 18 Uhr wird über den YouTube-Account „EKiR Internet“ eine Andacht aus der Christuskirche in Ratingen-Homberg gestreamt, die Vizepräses Christoph Pistorius leiten wird. (Der Link steht in Kürze hier.) Für andere kann das Läuten der Glocken auch Anlass zu individueller Einkehr und Gebet sein.

Das Unwetter hat sehr viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen. Die Aufräumarbeiten haben erst begonnen. Menschen sind gestorben oder werden noch vermisst. Häuser wurden weggeschwemmt, Existenzen zerstört. Viele Mitmenschen benötigen jetzt konkrete, unmittelbare Hilfe und tröstende Zeichen der Solidarität. Die Evangelische Kirche im Rheinland unterstützt dies nach Kräften: Sie sammelt gemeinsam mit der Diakonie Spenden, sie hat einen digitalen Klageraum (#unwetterklage) und eine Plattform „kirchehilft“ eingerichtet. Sie ist mit Notfall-Seelsorger:innen und Engagierten in den Gemeinden vor Ort präsent. Und nicht zuletzt lädt sie zu Gottesdiensten und zum Gebet ein.