Jahresfahrt zur Ebernburg

Jahresfahrt zur Ebernburg

10 Männer der Evangelischen Kirchengemeinde Daun machen sich auf den Weg zur Ebernburg
Bericht von Heinirch Röhrs
Kontrastprogramm zum Vorjahr, so die Idee für unsere zweite Jahresfahrt.
Nach himmlischen und irdischen Prüfungen dachte ich da an göttliche Segnungen, die uns Natur und Mensch
bieten können. Optimistisch buchten wir 13 Männer für die Ev. Einrichtung Ebernburg. Ganz so reibungslos sollte es aber nicht kommen: Nach dienstlichen und gesundheitlichen Schocks –
auch Corona – waren wir noch 10 Männer.

 

Der erste Glücksfall ist unser Gast: Herbert Drusenheimer (Synodalbeauftragter des Kirchenkreises Lennep). Die Frequenz stimmt sofort! Wie man sieht, starten wir in feuchter Umwelt.
Nach dem Einchecken, und den Eindrücken vom Burgzimmer aus, lese ich den Startsegen, zumal wir erst jetzt vollzählig sind.
Kirchengeschichte-Segnungen der Natur-mittelalterliches Mahl
Diakon i. R. Drusenheimer übernimmt die Führung mit Stationen zur Kirchengeschichte über Reformatoren auf der Ebernburg. (Friedrich John, als jahrelanger Insider und Fachmann der Bildungsstätte Ebernburg, ist leider Corona-positiv und kann nichts aus seinen Erinnerungsschatz berichten).
Wir gehen los und bestaunen den Rotenfels – eines uralten geologisch-vulkanischen Reliktes.
Auf dem steilen Weg hinab zur Geschichte zu von Hutten und von Sickingen (Reformationsunterstützer).
Der Anblick wird aufgelockert durch ein Vogelnest im Hüftbereich der Statue.
Vom Kurpark aus erkennt man die beherrschende Position der Ebernburg im Nahe-Tal.
Wir orientieren und Informierren uns Zwischenzeitlich an Wandertafeln. Am Gradierwerk dämmert uns der Aufstieg am nächsten Tag. Im Kurfürstlichen Amtshaus klingt der Tag aus, wo wir mittelalterlich essen.

Klettersteig mit Wetterzonen

Nach gemeinsamem Frühstück am Folgetag geht es an die angekündigte körperliche Herausforderung. Zur Einstimmung erleben wir eine lustige Fährfahrt. Unter Getröpfel von oben erklimmen wir den Klettersteig. Oben orientieren wir uns bei Nebel, finden jedoch den 3-Bäder-lick erst als es sich lichtet. Auch die Stimmung hellt sich auf, für dieses fröhliche Etappenfoto:

Die alternative Herz-Kreislauf -Tour ist schnell erzählt. Die Klettertour wäre einfach zu anstrengend für uns. Auch wir haben Orientierungs-Defizite und kraxeln langsam bis zum Treffpunkt.
Die Auflösung: der sonnige Treffpunkt „GANS“ (keltisch). Grandios der Ausblick dann mit wabernden, sich auflösenden Nebelschwaden in der Sonne:

Gemeinsam erreichen wir einen Aussichtspunkt, den wir spontan für den biblischen Impuls wählen. Herbert teilt mit uns Gedanken zu göttlichen und irdischen Segnungen. Sein Statement zu passiven und progressiven Hintergründen über unser Lied, „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne“ zu viert gesungen, offenbart, wie grundverschieden Sichtweisen sein können.

Auf dem Weg zu den Autos erfahren wir von unserem Experten Jürgen B wissenswertes über Dachsbauten. Zurück auf der Ebernburg verabschieden wir Herbert Drusenheimer. Rückblickend war es für uns so, als ob er immer schon zu uns gehört hat – das sagt wohl alles.
Für seinen uneigennützigen Freundschaftsdienst gibt es zwei Liter BIO-Viez und fairen RUANDA Kaffee. Wieder passt der Monatsspruch aus dem Wegegeleit. (Offenbarung 15,3) Abschließend ein ganz kleiner Ausschnitt von Dieter Trautwein 1976:
Dienste leben viele aus einem Geist, Geist von Jesus Christus Dienste leben viele aus einem Geist – und wir sind eins durch ihn.
— heroe —