Kurz und Aktuell

Hier erhalten Sie alle aktuellen und wichtigen Informationen zum Fachbereich Prädikantinnen und Prädikanten.

Nächste Auswahltagung für Ehrenamtliche: 11.-12.10.2024 

im GSI in Bonn

Unterlagen bitte einreichen bis zum 10.09.2024

 

EKiR-Account

Bitte beachten Sie, dass seit Oktober 2018 eine ekir-Mailanschrift für Prädikantenanwärter*innen und Prädikant*innen Pflicht ist. Gemeinde oder Kirchenkreis stellen diese kostenfrei zur Verfügung. Zur Einrichtung benötigen Sie ein Handy oder Smartphone (kein Prepaidhandy!). Automatisch erhalten Sie nach der Anmeldung Zugang zum Intranet der EKiR, werden im EKiR-Adressbuch-Verteiler aufgenommen und erhalten somit regelmäßig landeskirchliche Newsletter.

Vgl. dazu auch Rundbrief 2019, S.22

 


Forum Fortbildung

Das Forum Fortbildung bezeichnet die digitale Plattform für alle Bildungsangebote sowie Fort- und Weiterbildungen für ehrenamtlich und beruflich Engagierte auf fortbildung.ekir.de. Aktuell sind bereits 15 landeskirchenweit und überregional tätige Anbieter beteiligt.


Prädikant*innentag der Ehrenamtlichen

am 28. September 2024 von 10.00-16.00 h in Bad Godesberg

mit Gottesdienst zur Einführung von Landespfarrerin Carolin Reichart

Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg, Friedrichallee 20, 53173 Bonn

 

Prädikant*innentag der Beruflich Mitarbeitenden 2025

„Save the date“: 19. März 2025 in Bonn: „Gemeinsames Pastorales Amt“

 

 

 

Weihnachtsrundbrief 2023

Liebe Prädikantinnen und Prädikanten, liebe Anwärterinnen und Anwärter,

liebe Schwestern und Brüder,

sitzen oder liegen Sie auch manchmal auf einer Wiese und schauen in den Himmel?

Viel zu selten wahrscheinlich.

Erstaunliche Gestalten ziehen dort entlang. Wolkentiere, Fratzen, manchmal ein Engel…

Die diesjährige Grußkarte des Landeskirchenamtes zu Weihnachten erinnerte mich daran.

Kleine, helle Handabdrücke, wie zu einem Wolkenbild zusammengeschoben: ein Flügelpaar, wahrscheinlich das eines Engels der Sorte „Fürchte dich nicht“.  Und während es hier gerade heftig schneit – wird mir warm im Herzen.

Wie viele Menschenhände und Engelsflügel braucht es, damit Frieden greifbar wird an all den Orten des Krieges auf unserer Erde? Wir singen in diesem Advent vielleicht flehender noch „O Heiland, reiß die Himmel auf – wo bleibst du, Trost der ganzen Welt“. Mir scheint es aus dem Himmel zu tönen: „Wo bleibt ihr, Friedensbotinnen und -boten?“.

Im Rückblick auf das Jahr 2023 greife ich einiges aus der Fülle der Veranstaltungen, Kurse, Begegnungen und Gespräche heraus.

Zum Glück konnten in diesem Jahr alle Zurüstungskurse, die Auswahltagung, die Tagung der beruflich Mitarbeitenden in Bonn und die Gottesdienstbesuche, Konvente und Fortbildungen präsent stattfinden. Andere Veranstaltungen wie Mentor*innentag, Synodalbeauftragtentreffen und einzelne Kurstreffen wurden auf mehrheitlichen Wunsch der Teilnehmenden digital angeboten. Die Arbeitstreffen mit Ausschüssen, Sprecher*innenkreisen, Beratungen etc. pendelten sich im guten Wechsel von digitalen und präsentischen Formaten ein. Allerdings fiel Corona bedingt die landeskirchliche Fortbildung zu neuen Perspektiven auf Paulus aus. Fortbildungen auf Konventen und das Versenden der von Pfr. i.R. Dr. Ittmann gestalteten Unterlagen versuchten das aufzufangen.

Die Vernetzung auf EKD-Ebene hat in Vertrautheit und Austausch über die Jahrestagung hinaus weiter gewonnen. EKD-weit entstehen viele Plattformen und andere digitale Formate. Um ein Beispiel unter vielen zu nennen: www.bibelwissenschaft.de/efp@zentrum-verkündigung.de .

Schauen Sie sich um! Besuchen Sie einmal das Forum Fortbildung unserer Landeskirche und lassen sich anregen!

Auch die Homepage erreichbar über www.praedikanten-ekir.de  wird weiter aktualisiert und bald ganz neu aufgestellt sein. Bei Fragen zum Dienst der Prädikant*innen wenden Sie sich gerne an Landespfarrerin Carolin Reichart, Meike Herrmann (Assistenz und Sachbearbeitung) oder in rechtlichen und die Ordination betreffende Anliegen an Kirchenrat Pfr. Eckart Schwab, alle im Dezernat 2.2 in Düsseldorf. Die Kontaktdaten der aktuellen Ansprechpersonen der beiden Sprecher*innenkreise, zuletzt zum Kreis der beruflich Mitarbeitenden Corinna Mey und zum Kreis der Ehrenamtlichen Marina Knieling dazugekommen, finden Sie ebenfalls auf der Homepage.

Der bereits geplante Predigtrundbrief konnte aufgrund fehlender Personalressourcen nicht erscheinen. Dafür fällt dieser Rundbrief ausführlicher aus. Er ist zugleich mein Abschiedsbrief an Sie, da ich ab 1.3.2024 in den Ruhestand eintrete. Nach Mentoraten und Dienst als Synodalbeauftragte habe ich nun mehr als 15 Jahre mit viel Freude und Leidenschaft die Arbeit für Prädikant*innen in der EKiR geleitet und gestaltet. Nach der zuvor 6jährigen grundlegenden Ausgestaltung der Zurüstung durch Pfarrer Karl Haverkamp (in diesem Jahr leider verstorben), errichtete die Landeskirche dann eine Landespfarrstelle, neu angesiedelt am Theologischen Zentrum in Wuppertal.

Von einer Landespfarrstelle am ThZW über die sog. Arbeitsstelle Prädikantenarbeit im stets wachsenden Haus Gottesdienst und Kirchenmusik/Wuppertal führten Strukturumwandlungen auf dem Hintergrund abnehmender finanzieller Möglichkeiten zur Prädikantenarbeit am Zentrum für Gemeinde und Kirchenentwicklung. Dieses wurde dann mit Beschluss der Kirchenleitung 2021 aufgelöst und die Prädikantenarbeit wanderte zuvor in die Abteilung 2, Personal, Dezernat 2.2, Personalentwicklung, ins LKA.

Die langjährige (14 Jahre) Assistenzkraft Maren Weber sowie die Sachbearbeitung mit zuletzt Frau Pflug wechselte mit den anderen Bereichen des früheren Zentrums in ein anderes Dezernat, und so nahm mit Meike Herrmann, die beide Stellenanteile neben anderen Bereichen übernahm, eine neue Person in unserem Bereich die Zuständigkeit auf. Wieder hieß es, sich in neue Strukturen einzuarbeiten. Mittlerweile ist Meike Herrmann hoch engagiert über ein Jahr gut eingearbeitet und fest im Sattel. Während all der Umstrukturierungen wuchs die Zahl der beruflich mitarbeitenden wie ehrenamtlichen rheinischen Prädikant*innen stetig weiter, eine „Legion“ mittlerweile – und ein Erfolgsmodell des Ehrenamtes seit 1944.

DAS Kontinuum über diese Jahre stellen zweifelsohne die engagierten Prädikantinnen und Prädikanten dar sowie der zuständige Fachdezernent Eckart Schwab. Als Referent wahrte über 20 Jahre Pfr. i.R. Dr. Norbert Ittmann die Kontinuität im biblisch-theologischen Arbeiten. Auch im Bereich des (ehrenamtlichen) Sprecher*innenkreises sind Urgesteine über Jahrzehnte (Ulrich Bauer, Dr. Volker Enkelmann und Dr. Lothar Weiß) treu geblieben und haben mit anderen Sprecher*innen Entwicklungen wohlwollend kritisch begleitet und vorangetrieben. Mit Pfarrer Daniel Post und Pastorin Christiane Zimmermann-Fröb sowie den beiden Pfarrerinnen und Supervisorinnen Anne Benninghoff und Annette Vetter sind kompetente und zuverlässige Leitungen für die Kasual- und Seelsorgekurse sowie für die Ordinationskurse der beruflich Mitarbeitenden an der Zurüstung beteiligt. Ich hüte mich an dieser Stelle namentlich all die Kolleginnen und Kollegen, die Superintendent*innen, die Gemeindeglieder und Referent*innen zu nennen, denen die Prädikant*innenarbeit ebenso wie ich persönlich so viel zu verdanken habe! Auch die Tagungshäuser Intern. Ev.Tagungshaus in Wuppertal und vor allem das Haus Wiesengrund in Nümbrecht mit ihrem Personal waren Wegbegleitung und Herberge der Prädikant*innenarbeit.

Ihnen Allen danke ich von Herzen für Freundschaft, Kollegialität, Kompetenz und Unterstützung, die ich nicht nur in Zeiten menschlicher und strukturell bedingter Erschütterungen reichlich erfahren habe. Verrückte Geschenke (meist selbst hergestellt), Fotoalben, Gedichtetes und liebevolle Briefe von Zugerüsteten schmücken meine Wohnung in diesen Wochen der Rückschau und des Aufräumens. Danke! Am 24.2.2024 werde ich gottesdienstlich in der Citykirche Elberfeld verabschiedet. Ich freue mich darüber. Als Coachin, Beraterin, Bibliodramaleiterin und Referentin werde ich im Ruhestand – so Gott will – gerne noch tätig sein, hin und wieder Gottesdienste gestalten – nun allerdings in stark reduziertem Maß und unabhängiger.

Und wie geht es weiter mit der Prädikant*innenarbeit?

Gut und anders wird es weiter gehen!

Nach den beiden von Coronafolgen geprägten Jahren 2020 und 21 mit zum Teil langen Wartezeiten auf den Zurüstungsbeginn, konnte diese zuletzt deutlich verkürzt werden. Im kommenden Jahr werden aufgrund einer Erhöhung der Teilnehmendenzahlen in den Kursen alle Personen, die nach der Auswahltagung im November 23 zugelassen wurden, bereits in 2024 die Zurüstung beginnen.

Aufgrund neugeschaffener Zugänge zu pastoralen Diensten für ordinierte beruflich Mitarbeitende ist hier gerade zum ersten Mal eine Warteliste entstanden. Im Dezernat wird bereits nach Auffangmöglichkeiten gesucht.

Die seit Jahren empfohlene Lektor*innenausbildung auf Kirchenkreisebene hat Fahrt aufgenommen. Etliche Kirchenkreise haben ein gediegenes Curriculum aufgestellt und gute Erfahrungen damit gemacht.

Was wäre ein Rundbrief ohne „Save the date“?

Treffen der Synodalbeauftragten Für den Prädikant*innendienst:

Am Aschermittwoch, den 14.02. von 10.00 – 13.00 Uhr via ZOOM

Fortbildung für Prädikant*innen:

08-bis 09. Juni im Haus Wiesengrund: „Geistliche Zugänge zu biblischen Texten“.

Leitung: Carolin Reichart. Mehr dazu auf der Homepage unter „Aktuelles“!

 Tag der rheinischen Prädikantinnen und Prädikanten:

Am 28.09.2024 mit der Einführung von Carolin Reichart.

Entdecken Sie Ihren Handabdruck unter den vielen der Weihnachtskarte vom Beginn des Briefes?

Unser Menschenhaus, die Erde, die Völker und Nationen der Welt und auch unsere Kirche brauchen dringend Friedensbotinnen und -boten, die handgreifliche Spuren hinterlassen. Gott braucht unsere „Hände“, damit Frieden auf Erden wird. Ja, dazu hat Gott uns berufen (Spr.31,8f / 2. Kor 5,18-20). In Gottes Dienst sind wir nicht alleine unterwegs.

Haben Sie Mut im Verkündigungsdienst! Bleiben Sie der Sache Jesu treu!

Mit Dankbarkeit und in Verbundenheit grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten und ein Jahr des Friedens in 2024.

Ihre Bärbel Krah

 Sehr gerne schließe ich mich den herzlichen Worten von Bärbel Krah an und freue mich, ein so gut bestelltes Arbeitsgebiet weiterführen zu können.

Wer ich bin und was mir am Herzen liegt, beschreibe ich in der angehängten Vorstellung. Ich freue mich auf die Aufgabe und die vielen neuen Begegnungen, die Raum zum persönlichen Kennenlernen und gemeinsamen Arbeiten geben werden!

Auch von mir herzliche Weihnachtsgrüße im Licht des großen Sterns, der uns zu Gott führt.

Carolin Reichart